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Die Tanzbar "type club" wurde mit einem sehr geringen Budget in ein frei
gewordenen, vom Vorpächter bereits für den gastronomischen Betrieb angelegten
Gewerberaum im Osten Frankfurts eingerichtet. Vorgefunden wurden der Rohbau
der sanitären Anlagen, die Lüftungsanlage und der Bodenbelag.
Die Planung
konzentrierte sich auf den eigentlichen Barbereich und einer einfachen
Möblierung, sowie die Licht- und Farbgestaltung.
Der etwa 200 m2 große Raum hat einen völlig unregelmäßigen Grundriss, tragende Elemente wie Stützen und Wände und die bereits eingebauten Sanitärräume sind darin ohne erkennbare Ordnung verteilt.
Um ein gewisse Klarheit zu erzielen, werden zwei Elemente eingefügt:
eine den
Raum in der ganzen Länge durchlaufende, wellenförmige Wand, die als Rückwand
der Bar und als Abschirmung der Sanitär- und Lagerräume dient und der
lange, vorgelagerte Bartresen. Durch kräftige Farbgebung wird die integrative
Wirkung der "Welle" verstärkt, der lineare Tresen aus hochglanzlackiertem
Holz scheint frei im Raum zu schweben.
Alle anderen raumbegrenzenden Flächen sind lediglich hellgrau gestrichen und werden während des Betriebs durch Bildprojektionen (Beamer, Diaprojektoren) belebt. Mit beliebig variierenden Lichteffekten und Motiven ist dadurch die Raumatmosphäre auf unterschiedlichste Weise zu gestalten und kann z.B. auch dem "Motto des Abends" angepasst werden.
Die Möblierung beschränkt sich auf einfache, U-förmig angelegte Sitzbänke mit losen Sitzpolstern und mobile Quader, die als Beistelltische oder als zusätzliche Sitzgelegenheiten nutzbar sind.